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Katholische Pfarrgemeinde | |||
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Predigt GemeindefestSonntag, 16. August 2009 – 09.30 Uhr„Drei Pfarreien – auf dem Weg zueinander" |
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Liebe
Schwestern und Brüder!
Und dennoch ist klar: Es bleibt nichts so wie es ist. Zum 01. September 2012 werden wir, die Pfarrei St. Birgitta, mit den Pfarreien Hl. Familie in Osterholz-Scharmbeck und Guter Hirt in Lilienthal zu einer gemeinsamen Groß-Pfarrei zusammen geführt. Das ist so. Über „Das ist so“ brauchen wir nicht mehr nachzudenken, vielmehr über das „Wie kann das sinnvoll geschehen?“ gilt es in den nächsten 3 Jahren miteinander zu beraten. Das heißt für uns alle, wie wir es gleich singen werden:
Wir haben dazu eine Steuerungsgruppe gebildet, die diesen Prozess zusammen mit 2 Beratern aus Hildesheim anleiten soll. Aus jeder Gemeinde gehören dieser Steuerungsgruppe 2 Mitglieder, eines aus dem Kirchenvorstand und eines aus dem Pfarrgemeinderat an. Unsere Gemeinde hat dazu für den Kirchenvorstand unsere Rendantin Inge Küffner und für den Pfarrgemeinderat Bernhard Rudolph benannt, als deren Stellvertreterin Ulrike Werkman. Als Hauptberuflicher begleite ich selbst die Steuerungsgruppe. Aus drei Pfarreien wird also eine Pfarrei. Wir haben zusammen mit Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat darüber nachgedacht.
Da gibt es Sorgen und Ängste, Fragen und neue Chancen. Wir wollen sie möglichst weit sammeln, diese Sorgen und Ängste, diese Fragen und Chancen. Darum haben wir einen Briefkasten eingerichtet hinten am Ausgang der Kirche und Kärtchen dazu gelegt:
Füllen Sie bitte beliebig viele Karten aus und werfen Sie diese in den Kasten, damit auch Ihre Sorgen und Ängste, Ihre Fragen und Chancen mit in unsere Überlegungen einfließen können. Am Sonntag, den 15. November 2009, laden wir alle nachmittags zu einer Gemeindeversammlung ein, um all das zu bedenken. Darf ich einen zweiten Text von Lothar Zenetti zitieren?
Liebe Schwestern und Brüder! Das Evangelium zu unserem heutigen Festgottesdienst könnte ein Bild für unsere Zeit sein: Damals: Das Schiff im Sturm, die Wellen schlagen ins Boot, so dass es sich mit Wasser zu füllen begann. Heute: Die Kirche im Sturm der Zeit. Die Wellen schlagen ins Boot: Die Wellen heute: Immer weniger nehmen am Gemeindeleben teil. Wird irgendwann, so wird gemunkelt, auf unserer Kirche noch der Halbmond als Zeichen des Islam leuchten? Immer weniger Kinder werden getauft. Haben wir noch eine Zukunft? Das Boot, die Kirche, füllt sich mit Wasser und droht unterzugehen. Und Jesus? Er schlääääft. Kümmert es Dich nicht, dass wir zugrunde gehen? Und seine Antwort: Warum habt ihr solche Angst? Habt Ihr noch keinen Glauben? Diese Frage gilt auch uns heute: Warum habt Ihr solche Angst? Ich bin doch bei Euch, auch wenn Ihr es nicht spürt! Habt Ihr noch keinen Glauben? Habt Ihr keinen Glauben, dass ich – mitten im Sturm der Zeit – unter Euch bin? Ein und dieselbe Geschichte, liebe Schwestern und Brüder: Die Zweifler damals, die Zweifler heute. Die, die nicht mit Gott rechnen. Es wiederholt sich. Jesus spricht, und daran glaube ich: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Zeit. Und darum will ich, wollen wir – in seinem Namen – und wie wir es zum Dank singen werden:
Mit Seiner Hilfe: Möge es uns gelingen. Amen.
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